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Wasser marsch, aber richtig!

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Wasser ermöglicht erst Leben – zuviel oder zu wenig davon, kann es allerdings auch bedrohen. In den heißen Sommerwochen ist richtiges Gießen deswegen besonders wichtig.

„Die wichtigste Faustregel lautet: Lieber nicht so oft gießen, dafür aber durchdringender“, sagt Gärtnermeister Andreas Rauch von der Attler Gärtnerei. Er freut sich gerade über eine üppige Salaternte. Damit die Pflanzen knackig, die Kräuter frisch und die Sommerstauden üppig blühend bleiben, ist das richtige Maß an Wasser besonders wichtig. Der beste Zeitpunkt zum Gießen sind die Morgenstunden oder erst wieder die kühlere Abendzeit. Denn in der Tageshitze verdunstet zu viel Wasser. Zudem wirken die Tropfen dann wie Brenngläser und schaden den Pflanzen.

Damit die Erde außerdem besser feucht bleibt, empfiehlt es sich, den Boden mit Mulchmaterial wie trockenem Rasenschnitt oder Rindenschnitzel dünn abzudecken. Mulch hält außerdem bei großer Hitze den Boden länger kühl. Darüber hinaus entsteht mithilfe der Bodenorganismen daraus wertvoller Humus, der wiederum als organischer Dünger wirkt.

Und zu guter Letzt: Wasser aus der guten alten Regentonne mögen die Pflanzen am liebsten. Das Regenwasser ist umsonst, beinhaltet weniger Kalk und ist überdies nicht so kalt wie das Wasser aus der Leitung.

400x „Sandy“

„Sandy“ heißt die neue Hühner-Rasse am Attler Hof. Voller Stolz präsentiert Steffi Sengeleitner  eines der 400 Tiere, die gestern in den Hühnerstall am Attler Hof eingezogen sind.

Bereits vor zwei Jahren haben Peter Steinmüller und sein Team am Attler Hof damit begonnen, ausschließlich auf sogenannte Zweinutzungs-Hühner zu setzen. Das heißt: Weg vom Hybrid-Huhn, bei dem alle männlichen Nachkommen gleich nach der Geburt einem sinnlosen Tod zugeführt werden. Hin zu Hühnerrassen, bei denen der Bruder-Hahn zumindest landwirtschaftlich gesehen genauso einen Sinn hat. – Ganz im Sinne einer nachhaltig ökologischen Landwirtschaft, der sich der Attler Hof verpflichtet sieht.

Während die weiblichen Hennen auf dem Attler Hof munter also ihre Eier legen, wachsen die jungen Gockel in einer eigenen Mast auf einem Hof der Eiermacher GmbH in Österreich auf, bevor sie der Nahrungsmittelproduktion dienlich sind.

Die Bio-Eier vom Attler Hof gibt es im Attler Markt und kosten derzeit zu 10 Stück 4,29 Euro.

Üppige Stauden für naturnahe Gärten

Zum Glück gibt es mehrjährige Stauden, die sich regelmäßig im Frühling zurückmelden und den Garten mit ihrem üppigen Wuchs erfreuen. Denn die Arbeit im Beet macht schon genug Arbeit. Da hilft es, wenn man bei einigen Sorten der Natur ihren Lauf lassen kann.

Duftender Lavendel

Ein Gast, der ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt, ist der Lavendel. Die duftenden Blüten sind wahre Alleskönner. Sie trumpfen nicht nur mit sattem Wuchs und den filigranen, lila Blüten, sie sind auch ein Gaumenschmauß für Insekten. Und schließlich sind Lavendelpflanzen in Kombination mit Rosen besonders hilfreich. Sie setzen die Königin der Blume als Hofstaat ideal in Szene und halten gleichzeitig Läuse fern. Denn diese meiden den ätherischen Duft von Lavendel.

Veronica, der Lenz ist da

Ehrenpreis, der bei den Gärtnern Veronica heißt, ist mit seinen bis zu 450 Sorten eine der pflegeleichtesten Pflanzen im Garten. Je nach Art blüht Ehrenpreis vom Frühjahr bis in den Herbst hinein und eignet sich wunderbar als Schnittblume. Wegen der enormen Farbwirkung sind die Sorten von Weiß über Rosa und Rot bis Tiefblau eine ideale Bepflanzung für Kübel und Kästen. Die anspruchslosen Sommerblüher bevorzugen meist einen sonnigen Platz. Je nach Art und Sorte können die Bodenansprüche allerdings variieren. Hohe Arten lieben einen frischen bis feuchten, nährstoffreichen Lehmboden, niedrige Arten brauchen dagegen einen gut durchlässigen und trockenen Boden, der auch sandig oder steinig sein darf.

Tausendsassa Salbei

Seit Jahrtausenden ist Salbei eine der wichtigsten Heilpflanzen, wie der Name „salvia“ (lateinisch „salvare“ heißt „heilen“) andeutet. Dabei sind nicht alle Sorten essbar. Je nach Art und Sorte erscheinen von Mai bis September violette Blütentrauben an lockeren Ähren. Unter den zahlreichen Sorten gibt es aber auch solche, die rosafarben oder weiß blühen. Als Partner für Salbei bieten sich zum Beispiel Schafgarbe, halbhohe Gräser oder auch Rosen an. Egal wie er kombiniert wird – Bienen und andere Nützlinge werden ihn lieben.

Blühmischungen für Artenvielfalt

Viele wünschen sich einen Garten mit bunten Blumen, die Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und viele weitere Insekten beherbergen. Blühmischungen bieten eine hervorragende Möglichkeit, schnell, kostengünstig und mit geringem Arbeitsaufwand ans Ziel zu kommen. Schon seit vielen Jahren verwenden wir sie auf den Blühstreifen der Attler Gemüsefelder. Durch die Anzucht in kleinen Töpfen erhalten wir eine größere Vielfalt, als
bei einer direkten Aussast. Mittlerweile wissen wir, welche Mischungen sich in unserer Region am besten bewährt haben. Auch in diesem Jahr sind die Jungpflanzen für Blühmischungen im Attler Markt erhältlich.

Dieses Jahr neu im Angebot sind ab Mitte Mai die Wiesenblumen- und die Ackerkräuter-Mischung. Das besondere daran ist, dass für diese Mischungen regionales Saatgut heimischer Pflanzen verwendet wird. Denn auch uns Gärtnern liegt die Natur am Herzen.


Mit Gärtnergruß,
Ihr Rainer Steidle

Viele fleißige Hände

Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

diese Wochen sind die arbeitsreichste Zeit in einer Gärtnerei. Dabei sind viele fleißige Hände nötig, um all die Tätigkeiten durchzuführen, die in diesen Tagen anstehen.
Das ist wertvolle Handarbeit – oft mühsam und anstrengend!

In der Attler Gärtnerei arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Jeder von ihnen hat in den vergangenen Wochen einen Teil dazu beigetragen, um kräftige und gesunde Pflanzen in den Verkauf zu bringen.

Dazu zählen ganz einfache Tätigkeiten wie das Befüllen der Pflanztöpfe oder die Mithilfe beim Pflanzentransport, aber auch das sorgfältige Topfen und Pikieren der jungen Pflanzen bis hin zum geschickten Herrichten und Auszeichnen zum Verkauf. Für jeden findet sich eine passende Aufgabe.

Es ist einfach schön zu erleben, wie stolz unsere Beschäftigten auf ihre Arbeit sind, besonders, wenn alles wächst und gedeiht. Wir schauen gemeinsam voller Vorfreude auf die vor uns liegende Zeit!


Herzlichst,
Ihr Andreas Rauch

Pflanzzeit im Garten

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Wenn nicht jetzt, wann dann?

Der größte Teil des Gartenjahrs liegt zwar noch vor uns. Doch wer einen Sommer voller
Blüten und üppiger Ernte genießen will, sollte jetzt pflanzen. Zu keiner anderen Zeit gibt
es so viel Auswahl an verschiedenen Blüh- und Gemüsepflanzen. Seit Wochen wachsen die Pflänzchen unter optimalen Bedingungen in der Attler Gärtnerei.
Der dabei erzielte Vorsprung ermöglicht es, den Blüh- und Erntezeitpunkt deutlich früher zu erreichen. Ergänzt durch die pestizidfreie Kulturweise der Attler Gärtnerei ergeben sich optimale Voraussetzungen für einen ertragreichen Garten.

Die richtige Kombi macht‘s
Dafür braucht man nicht unbedingt ein großes Beet. Eine Kombination von Gemüsesorten
und Blumen in einem Pflanzgefäß ist meist problemlos möglich. Wer keinen Platz auf dem
Boden hat, kann auch das Balkongeländer oder leiterartige Beete verwenden. Besonders wichtig ist es allerdings, dass die Pflanzen bei Nährstoffansprüchen und Wasserbedarf gut
harmonieren und sie eine hochwertige Pflanzenerde bekommen. Das reduziert zudem den Düngeaufwand.

Eine weitere Voraussetzung für optimales Pflanzenwachstum ist der richtige Standort. So gedeihen Spinat, einige Salat-sorten sowie manche Bohnen und Kohlrabi gut in halbschattigen Lagen, während Tomaten, Zucchini oder Paprika wahre Sonnenanbeter sind.

Eisheiligen erst Mitte Mai
Erst ab Mitte Mai sind die Nächte frostsicher. Zwar sind die Pflanzen aus dem Attler Marktgut abgehärtet. Bis zu den Eisheiligen gilt aber: Jungpflanzen gut vor Kälte schützen. Egal für welche Pflanzen Ihr Gärtnerherz schlägt – herrliche Blütenpracht, würzige Kräuter oder Gemüse – für die meisten einjährigen Pflanzen ist zum Starten jetzt der beste Zeitpunkt.

 

Bestes Holz mit idealem Brennwert

Jetzt schon an den Winter denken und vorbestellen
Etwa 30 Hektar Holz bewirtschaftet der Attler Hof. Die Mischwälder bieten Weichhölzer wie Fichte, Tanne oder Kiefer, aber auch Hartholz wächst im Forst des Naturlandhofs, darunter Eiche, Buche oder Esche. Das Holz ist natürlich gewachsen und steht wie alle Produkte des Attler Hofs für beste Qualität. Die Entastung der Baumstämme, das Ablängen auf Meter-Scheite und das Spalten des Holzes führen Menschen mit Behinderung unter Aufsicht durch. Mindestens 1,5 Jahre lagert das Attler Holz – erst dann hat es den idealen Brennwert. Es wird auf Wunsch ofenfertig ohne Aufpreis geschnitten (25 cm, 33 cm oder 50 cm). Auf Anfrage liefern wir auch, wobei sich der Preis nach der Entfernung richtet. Bestellen Sie unter 08071 / 102-128 (Anrufbeantworter) – wir rufen gern zurück.

Attler Bio-Brot

Am Freitag frisch aus der Attler Backstube

Wenn es einmal pro Woche rund um den Attler Hof nach frischem Brot duftet, hat das seinen Grund. Dann wird dort bestes Bio-Brot gebacken und frisch im Attler Markt verkauft. Dabei ist diese Arbeit nicht nur betriebswirtschaftlichen Kriterien untergeordnet. Seit fünf Jahren backen Betreute der Stiftung Attl unter Anleitung das beliebte Kartoffelbrot. Im Angebot ist zwar nur  diese eine Sorte – dafür aber mit Getreide und Kartoffeln vom eigenen Acker. 65 Laib werden auf einmal gebacken und praktisch portioniert verkauft. Das Kilo kostet 4,99 Euro. Außerdem hat der Attler Markt jeden Dienstag und Freitag Natursauerteigbrot von Martins Holzofenbäckerei im Angebot. Bei Vorbestellung erhalten Kunden sogar 10 Prozent Rabatt. Einfach eine E-Mail schreiben an: martina.manhart@stiftung.attl.de

Bio-Nudeln

Regelmäßig schlagen wir im Backhaus unsere eigenen Bio-Eier auf, die wir dann mit Salz mischen und zwischengefrieren, bis sie durch die Firma Obermeier zu Nudeln weiterverarbeitet werden.

Die fertigen Nudeln kommen dann verpackt zurück  an den Attler Hof zurück, wo sie anschließend von unseren Beschäftigten mit entsprechenden Etiketten versehen werden um im Attler Markt verkauft zu werden.

Aktuell haben wir für Sie die Sorten Spaghetti, Spiral, Makkaroni, Suppe und Bandnudeln in zu jeweils 500g für 2,99 € im Angebot.